Termine 2022

23.07.2022 | Fränkische Ansichten – Greding (mit Einkehr vor der Sommerpause)
50 Kilometer südlich von Nürnberg liegt Greding als letzte fränkische Außenstelle des Landkreises Roth im fränkisch-bayerischen Grenzland. 21 Türme umgeben die historische Altstadt. Oben drüber die romanische Martinsbasilika. Dazwischen ein ehemaliges fürstbischöfliches Schloss und alles am Eingang zum Naturpark Altmühltal. Grusel bietet der Karner (Beinhaus) in der Michaelskapelle mit den Gebeinen von rund zweieinhalbtausend menschlichen Überresten. Über einen Kilometer lang ist die Stadtmauer und gibt der Stadt ein mittelalterliches Flair. Wenige Schritte weiter vermitteln das Barockensemble von Rathaus, Schloss und Jägerhaus einen Eindruck der wieder aufkommenden Lebenslust des Barock nach dem Ende des 30jährigen Krieges. Unsere fotografische Erkundung lassen wir mit einer frühabendlichen Einkehr ausklingen und stimmen uns auf die Sommerpause im August ein.

Wir treffen uns zur üblichen Zeit um 14:30 Uhr vor dem Rathaus (externer Link auf Google Maps). Parkmöglichkeiten gibt es ein paar wenige in der Altstadt, einen kleineren Parkplatz an der Martinsbasilika oder am Altstadtparkplatz (externer Link auf Google Maps). Von dort sind es gerade 250 Meter bis zum Rathaus. Am Tag darauf ist in Greding Jakobimarkt mit der 10. Künstlermeile, deshalb kann ich keinen eindeutigen Parkvorschlag geben. Wegen der Reservierung für unsere Einkehr bitte eine kurze Rückmeldung über Signal. Für die Einkehr bietet sich laut Tourismusinfo Gasthof Krone (Altstadt, 15 Außenplätze), Gasthof Stern (Altstadt, 20 Außenplätze) oder außerhalb das Restaurant Bauer-Keller (Biergarten mit 70 Plätzen, Blick über Greding, 500 Meter Luftlinie, momentan wegen einer Baustelle 15 Minuten Fahrzeit) oder das Gasthaus Gmelch in Heimbach (50 Plätze außen, 12 Minuten Fahrzeit) an.


Unsere nächsten Ausflüge
17.09.2022 | Der Fränkische Dünenweg (vielleicht mit Heideblüte)
22.10.2022 | Nürnberger Stadtlandschaften – Rund um den Ostbahnhof
12.11.2022 | 7. Fotomarathon Neunkirchen am Brand (Beginn 14:00 Uhr)
10.12.2022 | Krippenweg Neunkirchen am Sand (Beginn 15:00 Uhr)
2023
14.01.2023 | Bilderflut 2022
11.02.2023 | Fotoworkshop in der VHS – Schattenspiele*
11.03.2023 |Fotoschnitzeljagd Reichenschwand*
15.04.2023 | Burgruine Wolfstein*
13.05.2023 | Auf den Spuren von Meister Adebar in Uehlfeld
10.06.2023 | vestigia romana Ruffenhofen*
22.07.2023 | Fränkische Ansichten – Hilpoltstein (mit Einkehr vor der Sommerpause)
16.09.2023 | Ökologisch-Botanischer Garten Bayreuth*
14.10.2023 | Nürnberger Stadtlandschaften – Die „Höfedörfer“
11.11.2023 | 8. Fotomarathon Betzenstein
09.12.2023 | Workshop – Foodblogfotografie Glühwein*
Planung (Wünsche/Anregungen jederzeit willkommen, *vorläufige Planung)

Sofern keine gesonderten Zeiten angegeben sind beginnen unsere gemeinsamen Fotoausflüge immer um 14:30 Uhr. Den genauen Treffpunkt gibt es rund einen Monat vor dem Termin samt Link auf Google Maps in der jeweiligen Beschreibung . Treffpunkt ist immer vor Ort. Kurzfristige Änderungen/zusätzliche Ausflüge werden hier veröffentlicht. Die Kommunikation innerhalb des Fotoclubs erfolgt über eine Signal-Gruppe.

Aktuelle Aufgabe für das Quartal:
Q1 scheußlich
Q2 Preis


Das deutsche Kameramuseum in Plech veranstaltet die 5. Plecher Foto- und Filmbörse (voraussichtlich) am Sonntag, 12.06.2022 ab 10 Uhr.


Wildpark Hundshaupten

Der Wildpark im Landkreis Forchheim befindet sich auf einem 40 Hektar großen Gelände. 36 Hektar sind davon bewaldet, jedoch forstwirtschaftlich nicht attraktiv, weil steil. Die Anlage verteilt sich über die Hänge des Hüllergrabens über gut 100 Höhenmeter. 1971 war es eine Gründung der örtlichen Adeligen und ist zwischenzeitlich im Besitz des Landkreises. Die Wildtiere sollten im natürlichen Lebensraum gezeigt werden, die Gehege sind deshalb großflächig. Neben Wildschweinen, Mufflons, Steinböcken, Gämsen, Wisenten sind Luchse und Wölfe hier beheimatet. Alle Wege sind barrierefrei, haben aber teilweise ordentliche Steigungen.

Abends in der Riesenburg

Nachdem wetterbedingt unser erster Versuch nicht stattfinden konnte, hatten wir beim zweiten Versuch richtig Glück mit dem Wetter. Die Höhlenruine Riesenburg ist eine eingestürzte Karsthöhle, entstanden rein durch beharrliche Wasserkraft. Mehrere Felsbögen zeigen ein einziges Naturdenkmal, das zu den 100 bedeutenten geologischen Naturwundern Bayerns zählt. Die Ausdehnung der Höhle beträgt über 40 Meter bei einer Höhendifferenz von 25 Metern. Naturbrücken und Felsen sind die Überreste des eingestürzten Höhlendaches. Selbst König Ludwig I. besuchte schon die Höhle. Im Gegensatz zum König waren wir am Abend da, hatten moderne Lichttechnik dabei und haben damit die Höhle beleuchtet. Natürlich hat uns dabei unser Zebra begleitet. Und wer jetzt meint, das geht alles nur mit dicken Kameras – eine unserer Höhlenforscherinnen hat alles (!) nur mit dem Smartphone gemacht. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in unserer Bildercloud.

Schietwetter

Unser abendlicher Besuch der Höhlenruine Riesenburg konnte wetterbedingt nicht stattfinden. Deshalb wollten wir die schlechte Wetterlage zu einem Fotowalk durch die Laufer Altstadt nutzen und ausprobieren, wie und was bei schlechtem Wetter fotografiert werden kann. Ganz so wie im Urlaub. 😉 Leider spielte auch hier das Wetter nicht mit. Während des gesamten Rundgangs kein Regen. Im Gegenteil, die Sonne verwöhnte uns. An Herausforderungen wachsen wir, deshalb war das Thema „Schlechtwetterfotografie“ bei Sonnenschein noch spannender. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Fotoschnitzeljagd Röthenbach

Während der Hochphase von Corona hatten wir uns ein Format überlegt, gesetzeskonform alleine gemeinsam zu fotografieren. Vorbild war unser Fotomarathon. Dort sind wir immer alleine am gleichen Ort unterwegs. Die Schnitzeljagd in Rückersdorf hat allen Spaß gemacht und geht deshalb heuer wieder an den Start. Die Schatzkarte führte uns nach Röthenbach und hat vielen die unbekannten Seiten der alten Arbeiterstadt gezeigt.
Alle haben wieder nach Hause gefunden. 😉 Die Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Skulpturenweg Walberla

KuKuKi – der Kunst- und Kulturverein Kirchehrenbach hat vor der Kulisse der alten Keltensiedlung auf der Ehrenbürg ein modernes Kunstprojekt geschaffen. Auf gut zweieinhalb Kilometer verteilen sich zehn Kunstwerke vor dem markanten Walberla. Der Skulpturenweg lädt alle Interessierten seit dem letzten Herbst ein, die Exponate sind für zwei Jahre installiert. Pfad und Kunst sorgten in der näheren Umgebung im Vorfeld für Gesprächsstoff. Typisch fränkisch nörgelnd über den frischen Wind vor dem Doppelgipfel von Walberla und Rodenstein. Und – ja, das war von den Einheimischen auch deutlich zu hören. 🙂 Kunst ist aber Geschmackssache, liegt immer im Auge der Betrachtenden und der Berg der Franken ist sowieso nicht durch Kunst zu übertreffen. Der Berg selbst sieht es gelassen, mögen die anderen ruhig nörgeln, ihn und seine Walburga stört das nicht.

Für uns war es spannend, bei einem gemeinsamen Spaziergang die Skulpturen unterschiedlich in der jeweils eigenen Sichtweise zu interpretieren und Traditionsberg und moderne Kunst verbinden. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Bilderflut 2021

Unsere jährliche Retrospektive musste auch 2022 wieder online stattfinden. Wir haben während Corona auf unser bewährtes Format zurück gegriffen und uns in einer Webkonferenz getroffen. Bis zu sechs Bilder konnten die Fotografinnen und Fotografen vorstellen.

Online-Workshop – Weihnachtsmotive

1843 wurde die erste Weihnachtskarte erschaffen und begann dreißig Jahre später mit dem Farbdruck ihren Siegeszug. Natürlich nicht bei uns, Vorreiter waren England und USA. Wir haben Gedichte verschickt. Das Land der Dichter und Denker halt. Erst seit einem guten Jahrhundert sind wir auf die Karte gekommen und versenden zum Jahresende Karten. Für viele fast schon eine Tradition. Immer mehr setzt sich dabei das Selber-Machen oder Selbst-Gestalten durch. Mit digitalen Fotos, Bildbearbeitungsprogrammen, Druckern oder Dienstleistern können wir unseren Wünschen eine persönliche Note verleihen. Wer mag kann die Karte durch einen handgeschriebenen Text noch weiter einzigartig machen und damit seine Wertschätzung ausdrücken.
Wir hatten zum Thema schon vor fünf Jahren einen Workshop, damals mit vorgegebenen Motiven. Hier haben wir uns eigene weihnachtliche Motiven für die Karten ausgedacht und selbst abgelichtet. Das Ziel waren dabei zwei eigene Bilder, viele Ideen von den anderen zu sammeln, sich über das Making-of auszutauschen, dabei zu sehen, dass am Küchen- oder Wohnzimmertisch tolle Fotos möglich sind und angenehme Gespräche zu führen. Coronakonform haben wir das per Online-Workshop gemacht und es hat richtig Spaß gemacht über die Entstehung zu berichten. Überraschend waren die Ideen – vom Glitzerhintergrund der Geschenkfolie bis zu Haarspray als Kleber für Puderzucker war alles dabei.

6. Fotomarathon – Happurg

Unser jährlicher Fotomarathon ging heuer in Happurg an den Start. Wir setzten 20 vor Ort vorgegebene Themen in 20 Bilder um. Wir waren spontan, kreativ, neugierig auf unbekannte Ecken. Blickwinkel und Perspektiven in Happurg, dachten um die Ecke und fanden dabei jede Menge unterschiedliche Motive. Den sportlichen Charakter steuerte die Zeitgrenze von 120 Minuten bei. Also mit Laufen, Hören auf das Läuten der kopfeigenen Motivklingel, Auswahl der Aufnahmeposition, Einstellen der Kamera und Auslösen Hier eine Auswahl, alle Bilder für die Fotoclubmitglieder sind wie immer in der Bildercloud.

Wer nicht teilnehmen konnte – unser Startpunkt war am Kuhbrunnen in der Hersbrucker Straße (gegenüber Sparkasse), dort sind auch Parkplätze. Die Themen: Schwarz, Kreis, Gewinde, Verrückt, Ordnung, Unterbrechung, Laden, Warnung, Aufhängen, Seele, Wasser, Zahlen, Leuchte, Blume, Frisur, Blitz, Baustelle, Kalender, Pilz, Sünde.

Und wie so oft sind wir aufgefallen und wurden spontan in eine alte Säge eingeladen. Dort war bis zur Regulierung des Happurger Baches durch den Stausee eine Sägemühle, sie wird von den Besitzern durch Auftragsarbeiten erhalten. Wer meint Föhrenbach oder Hersbruck sind Orte, irrt sich. Beim Sägen sind das eindeutige Angaben zur Ausrichtung des Holzstamms. 🙂 Trotz des Alters der Sägeeinrichtung war der 3-Meter-Stamm in 10 Minuten der Länge nach gesägt. Vielen Dank für die Einladung und die Erklärungen.

Nürnberger Stadtlandschaften – Goho

Gostenhof – Dorf in der Stadt, Klein-Kreuzberg oder Szeneviertel? Alle Antworten darauf sind irgendwie richtig. Das kleine Dorf lag bis ins 19. Jahrhundert als Vorposten außerhalb von Nürnberg. Zahlreiche Festungsschanzen umgaben Nürnberg. Die Bärenschanze zeugt heute von der kriegerischen Vergangenheit. Gostenhof entwickelte sich zu einer Vorstadt, geprägt von Handel und Geschäften. Selbst die erste Eisenbahnverbindung führte eigentlich von Gostenhof nach Fürth. Von den Bomben des Zweiten Weltkriegs blieb Gostenhof weitgehend verschont. Die alten Gebäude mit ihren alten unmodernen Nutzungszuschnitten führten im Lauf der Zeit dazu, dass alle wegzogen, die es sich leisten konnten. Es entstand das Glasscherbenviertel. Zwischenzeitlich wird saniert und das Viertel wandelt sich. Argwöhnisch beäugt von der Subkultur. Die Mieten in den alten Häusern sind günstig und neben allen möglichen Nationen bevorzugen Studenten das Flair von Gostenhof. Kleine, urige Läden, Kneipen und Restaurants prägen das Stadtbild. Ein Stadtbild, das keine großen Sehenswürdigkeiten hat, aber ein pulsierendes, urbanes Leben, trotzdem immer noch Dorf ist, wo jeder jede Kennt, egal welcher Nationalität. Mit einem – meist – friedlichen Nebeneinander (nur die Polizei jenseits der Stadtmauer ist ungern gesehen). Eben Gostenhof, oder besser GoHo. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Wer den Weg nachlaufen möchte – U-Bahn-Haltestelle Bärenschanze aussteigen, zu Fuß Richtung Fürth, nach dem DATEV-Campus links in die Feuerleinstraße. An der Ecke zur Adam-Klein-Straße befinden sich die DATEV-Gärten. Dann die Adam-Klein-Straße nach links entlang (Richtung Innenstadt) bis zur Kernstraße. Dort rechts einbiegen und an der Austraße wieder nach links. Die Mittlere Kanalstraße führt zum Jamnitzerplatz. An der Rohrmannstraße rechts und immer geradeaus bis zum Rochusfriedhof. Einmal quer über den Friedhof, hinter der Kapelle ist das Tor zur Rothenburger Straßen. Jetzt nach links Richtung Volksbad und Plärrer. Dort endet der Rundgang durch Gostenhof.