Sansperail

Das Los musste letztes Jahr zwischen den Ausflugszielen entscheiden und so stand der Ausflug ins Bayreuther Umland heuer auf dem Plan. Bizarre Felsformationen prägen den Garten der Gräfin Wilhelmine. Ohnegleichen soll er in der Hochsprache am damaligen Hofe gewesen sein. Einheimische verbiegen sich deswegen aber nicht die Zunge, auf fränkisch klingt es mit dem langen L am Ende noch schöner. Und ganz pragmatisch hat Wilhelmine gleich die – in den Ursprüngen mittelalterliche – Burg Zwernitz in ihren Garten integriert. Den Ausflug haben wir ganz spontan im Biergarten ausklingen lassen. Die Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Heimische Amphi­bien und Repti­lien

 Am Pfingstsamstag ging es nach Stein bei Nürnberg in das Freiland-Aquarium und -Terrarium Stein. Die Ehrenamtlichen der Abteilung der Natur­historischen Gesell­schaft Nürn­berg e.V. präsentieren die ein­heimi­sche Natur. Der Schwerpunkt liegt auf Amphi­bien, Repti­lien und Fischen, ergänzt um ein­heimi­sche Wild­pflanzen, Kräu­ter, Sumpf- und Was­ser­pflanzen. Also das, was selten geworden ist. Dabei wird Wert auf einen naturnahen Ausschnitt der heimatlichen Landschaft gelegt. Über 50 ver­schie­dene Tier­arten leben in bio­top­ge­recht an­ge­leg­ten Aqua­rien und Ter­ra­rien und werden dort erfolgreich nachgezüchtet. Es ist ein wert­vol­ler Bei­trag zur Siche­rung der Arten­viel­falt in der heimi­schen Land­schaft. Die Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Bilderflut 2023

In der Bilderflut blicken wir alljährlich auf unsere Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Zugelassen sind jeweils bis zu sechs Bilder die ausschließlich auf den Ausflügen gemacht wurden, die Aufgabenlösungen sind oder im während Fotosessions des Fotoclubs entstanden, unabhängig ob sie schon in der Bildercloud gezeigt wurden oder nicht. Die Fotografierenden legen selbst ihre best-of-Bilder fest und stellen die Fotos zum konstruktiven Lob und Tadel bereit. Ein entspannter Nachmittag für die eigene Weiterentwicklung.

Ökologisch-Botanischer Garten der Uni Bayreuth

Unser Treff nach der Sommerpause führte uns nach Bayreuth. Der Forschungs- und Lehrgarten bietet rund 12.000 Pflanzenarten. In den natürlich gestalteten Lebensräumen wird eine botanische Reise rund um die Welt gezeigt. Und ja, es ist wirklich rund um die Welt. Kaum noch in Nordamerika, schon ist der Fuß in Japan. Insgesamt überwältigend – nicht mit Erlangen zu vergleichen – und die Blumen und Pflanzen bieten Motive zu jeder Jahreszeit und für weit mehr als einen Nachmittag. Der gemeinsame Austausch der Bilder findet für die Mitglieder über die Bildercloud statt.

Auf den Spuren von Meister Adebar in Uehlfeld

Der Aischgrund ist ein Storchenparadies. Jedes Dorf hat sein Paar, Uehlfeld eine ganze Kolonie. Über 20 Horste verteilen sich ungeachtet der Bundesstraße auf dem Gemeindegebiet. Die Wahrscheinlichkeit dort auf einen dieser eleganten Luftgleiter zu treffen liegt bei ungefähr einhundert Prozent. Wenn ein Schild vor tieffliegenden Störchen warnt, ist das durchaus ernst gemeint. Für Storchenliebhaber ist es eine Freude, manchen Uehlfelder sehen es anders. Originalton: „nehmt ein paar mit, wir haben so viele davon“. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.

Der Schnaittach-Kalender

Das Vereinskartell Schnaittach veröffentlicht jedes Jahr einen Veranstaltungskalender und präsentiert darin das Vereins- und Veranstaltungsleben im Markt Schnaittach. Unterstützt werden sie dabei von der Gemeinde und den Gewerbetreibenden. Wir haben für die aktuelle Ausgabe 2023 die Bilder beigesteuert. Dabei war uns wichtig, dass ausschließlich Schnaittach und seine Ortsteile im Mittelpunkt stehen. 11 Fotografinnen und Fotografen haben sich beteiligt, Bilder gesucht oder neu fotografiert, eine Vorauswahl getroffen und Schnaittach zur Verfügung gestellt. Das hat unseren Kreativmuskel einmal wieder anders stimuliert. Der Kalender ist in Schnaittach kostenlos erhältlich.

Der Fränkische Dünenweg

Dünen in Franken und nicht an Ostsee oder in der Sahara? Ja! Während der während der letzten Eiszeiten wurden mächtige Sandberge aufgetürmt. Eine ruhige, herbe Landschaft ist entstanden, die an die Ostseeküste erinnert. Enthaltsamkeit und Hitze prägen zu einem Teil die heutige Landschaft samt Flora und Fauna. An die Kälte der Eiszeit oder den erfrischenden Ostseewind erinnert nichts mehr. Auf dem Sandboden hat sich der genügsame Steckerlaswald mit seiner eigenen Schönheit in der Sandachse Franken angesiedelt. Die Heideblüte hatte gerade begonnen und wir erlebten noch ein paar lilafarbene Tupfer. Der Wettergott war gnädig mit uns und trotz des regnerischen Tags hatten wir nur einen kurzen Schauer und dann beim landschaftlichen Höhepunkt Sonne satt. Der gemeinsame Austausch mit allen Bildern findet für die Mitglieder über die Bildercloud statt.

Wildpark Hundshaupten

Der Wildpark im Landkreis Forchheim befindet sich auf einem 40 Hektar großen Gelände. 36 Hektar sind davon bewaldet, jedoch forstwirtschaftlich nicht attraktiv, weil steil. Die Anlage verteilt sich über die Hänge des Hüllergrabens über gut 100 Höhenmeter. 1971 war es eine Gründung der örtlichen Adeligen und ist zwischenzeitlich im Besitz des Landkreises. Die Wildtiere sollten im natürlichen Lebensraum gezeigt werden, die Gehege sind deshalb großflächig. Neben Wildschweinen, Mufflons, Steinböcken, Gämsen, Wisenten sind Luchse und Wölfe hier beheimatet. Alle Wege sind barrierefrei, haben aber teilweise ordentliche Steigungen.

Abends in der Riesenburg

Nachdem wetterbedingt unser erster Versuch nicht stattfinden konnte, hatten wir beim zweiten Versuch richtig Glück mit dem Wetter. Die Höhlenruine Riesenburg ist eine eingestürzte Karsthöhle, entstanden rein durch beharrliche Wasserkraft. Mehrere Felsbögen zeigen ein einziges Naturdenkmal, das zu den 100 bedeutenten geologischen Naturwundern Bayerns zählt. Die Ausdehnung der Höhle beträgt über 40 Meter bei einer Höhendifferenz von 25 Metern. Naturbrücken und Felsen sind die Überreste des eingestürzten Höhlendaches. Selbst König Ludwig I. besuchte schon die Höhle. Im Gegensatz zum König waren wir am Abend da, hatten moderne Lichttechnik dabei und haben damit die Höhle beleuchtet. Natürlich hat uns dabei unser Zebra begleitet. Und wer jetzt meint, das geht alles nur mit dicken Kameras – eine unserer Höhlenforscherinnen hat alles (!) nur mit dem Smartphone gemacht. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in unserer Bildercloud.

Skulpturenweg Walberla

KuKuKi – der Kunst- und Kulturverein Kirchehrenbach hat vor der Kulisse der alten Keltensiedlung auf der Ehrenbürg ein modernes Kunstprojekt geschaffen. Auf gut zweieinhalb Kilometer verteilen sich zehn Kunstwerke vor dem markanten Walberla. Der Skulpturenweg lädt alle Interessierten seit dem letzten Herbst ein, die Exponate sind für zwei Jahre installiert. Pfad und Kunst sorgten in der näheren Umgebung im Vorfeld für Gesprächsstoff. Typisch fränkisch nörgelnd über den frischen Wind vor dem Doppelgipfel von Walberla und Rodenstein. Und – ja, das war von den Einheimischen auch deutlich zu hören. 🙂 Kunst ist aber Geschmackssache, liegt immer im Auge der Betrachtenden und der Berg der Franken ist sowieso nicht durch Kunst zu übertreffen. Der Berg selbst sieht es gelassen, mögen die anderen ruhig nörgeln, ihn und seine Walburga stört das nicht.

Für uns war es spannend, bei einem gemeinsamen Spaziergang die Skulpturen unterschiedlich in der jeweils eigenen Sichtweise zu interpretieren und Traditionsberg und moderne Kunst verbinden. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.