Wildpark Hundshaupten

Der Wildpark im Landkreis Forchheim befindet sich auf einem 40 Hektar großen Gelände. 36 Hektar sind davon bewaldet, jedoch forstwirtschaftlich nicht attraktiv, weil steil. Die Anlage verteilt sich über die Hänge des Hüllergrabens über gut 100 Höhenmeter. 1971 war es eine Gründung der örtlichen Adeligen und ist zwischenzeitlich im Besitz des Landkreises. Die Wildtiere sollten im natürlichen Lebensraum gezeigt werden, die Gehege sind deshalb großflächig. Neben Wildschweinen, Mufflons, Steinböcken, Gämsen, Wisenten sind Luchse und Wölfe hier beheimatet. Alle Wege sind barrierefrei, haben aber teilweise ordentliche Steigungen.

Abends in der Riesenburg

Nachdem wetterbedingt unser erster Versuch nicht stattfinden konnte, hatten wir beim zweiten Versuch richtig Glück mit dem Wetter. Die Höhlenruine Riesenburg ist eine eingestürzte Karsthöhle, entstanden rein durch beharrliche Wasserkraft. Mehrere Felsbögen zeigen ein einziges Naturdenkmal, das zu den 100 bedeutenten geologischen Naturwundern Bayerns zählt. Die Ausdehnung der Höhle beträgt über 40 Meter bei einer Höhendifferenz von 25 Metern. Naturbrücken und Felsen sind die Überreste des eingestürzten Höhlendaches. Selbst König Ludwig I. besuchte schon die Höhle. Im Gegensatz zum König waren wir am Abend da, hatten moderne Lichttechnik dabei und haben damit die Höhle beleuchtet. Natürlich hat uns dabei unser Zebra begleitet. Und wer jetzt meint, das geht alles nur mit dicken Kameras – eine unserer Höhlenforscherinnen hat alles (!) nur mit dem Smartphone gemacht. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in unserer Bildercloud.

Skulpturenweg Walberla

KuKuKi – der Kunst- und Kulturverein Kirchehrenbach hat vor der Kulisse der alten Keltensiedlung auf der Ehrenbürg ein modernes Kunstprojekt geschaffen. Auf gut zweieinhalb Kilometer verteilen sich zehn Kunstwerke vor dem markanten Walberla. Der Skulpturenweg lädt alle Interessierten seit dem letzten Herbst ein, die Exponate sind für zwei Jahre installiert. Pfad und Kunst sorgten in der näheren Umgebung im Vorfeld für Gesprächsstoff. Typisch fränkisch nörgelnd über den frischen Wind vor dem Doppelgipfel von Walberla und Rodenstein. Und – ja, das war von den Einheimischen auch deutlich zu hören. 🙂 Kunst ist aber Geschmackssache, liegt immer im Auge der Betrachtenden und der Berg der Franken ist sowieso nicht durch Kunst zu übertreffen. Der Berg selbst sieht es gelassen, mögen die anderen ruhig nörgeln, ihn und seine Walburga stört das nicht.

Für uns war es spannend, bei einem gemeinsamen Spaziergang die Skulpturen unterschiedlich in der jeweils eigenen Sichtweise zu interpretieren und Traditionsberg und moderne Kunst verbinden. Alle Bilder für die Fotoclubmitglieder wie immer in der Bildercloud.